Sonntag, 28. Dezember 2014

Sonntags-Lieblinge Vol. 11

- "Seasons (waiting on you)" - Future Islands
- "Gib dem Affen Zucker" - Prinz Pi 
- "How many times" - Elderbrook
- "Blutüberströmt" - Karate Andi
- "Better together" - Jack Johnson

                 ♥

Sonntag, 21. Dezember 2014

Sonntags-Lieblinge Vol. 10

- "Ich schlaf in meinen Jeans (Beat Manufaktur Remix)"- Marteria
- "Die Traubenstampferin" - Trailerpark
"Sleepless" - Flume feat. Jezzabell Doran
- "Oft gefragt" - Annenmaykantereit
- "Corinne" - Metronomy

       + "All I Want For Christmas Is You" - Mariah Carey 
    --> Das muss wohl oder übel sein, nur noch 3 mal schlafen bis Heiligabend!
          

P.S.: Ich habe letzten Montag meine letzte Mathe-Klausur für immer immer immer immer geschrieben! Alleine das ist Grund zum Feiern :D

                                  ♥

Sonntag, 14. Dezember 2014

Sonntags-Lieblinge Vol. 9

- "Barfuß am Klavier" - Annenmaykantereit
- "Thinking out loud (acoustic)" - Ed Sheeran
- "Glasklar / Herzglüht" - Marteria feat. Yasha & Miss Platnum
- "Rotwein & Ritalin" - Hadley
- "Unmissable (Akouo Remix)" - Gorgon City


                    ♥  

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Flashy Pizza für Faule!

Halloooo meine Lieben, heute gibt es etwas zum Thema #cleaneating #lowcarb #lowfat #healthy #detox #vegan #fitdurch2014 #proteins...

Spaß.

So bin ich nicht drauf :D Aber in letzter Zeit habe ich mich etwas mehr mit dem Thema Ernährung beschäftigt, weil ich festgestellt habe, dass ich Weißmehl nicht so gut vertrage (aber keine Glutenunverträglichkeit). Außerdem ist es echt interessant zu sehen, was es neben Nudeln und Brötchen aus Weizen noch alles gibt. Aber auch was andere "alternative" Lebensmittel betrifft, das Alnatura-Regal im DM zieht mich immer magisch an :D
Von klein an ist es  bei vielen einfach Standard Nudeln aus Hartweizengrieß zu essen, Kuchen mit Weizenmehl zu backen, Dinge mit Zucker zu süßen und Fertiggerichte voller Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärkern zu essen, wenn's schnell gehen muss. Und selbst die Sachen auf denen Mehrkorn oder Vollkorn draufsteht bestehen zum größten Teil aus Weizen. Man wird ganz schön von der Industrie verarscht.
Ist halt auch einfacher Weißmehl zu essen, statt überall aufs Etikett gucken zu müssen oder nachzufragen. Aber ich persönlich habe beschlossen meinen Konsum was das betrifft wenigstens einzuschränken, nicht nur wegen meiner Bauchschmerzen sondern auch, weil Vollkornnudeln genauso gut schmecken wie "normale" Nudeln, man länger satt ist und Weizen oft genmanipuliert (und dadurch eben ungesund) ist.

Also: Mut zu Dinkel, Roggen und co.! :D

hier ein kleines "Rezept" (eigentlich viel zu simpel um Rezept genannt zu werden): Blitzpizza.
Geht richtig richtig schnell und einfach und ist eine ganz gute Alternative zur normalen Pizza.
Ihr braucht :

- Dinkel Wraps (oder eben welche aus anderem Getreide) oder türkische Dürüm Fladen
- Tomatensoße (einfach passierte Tomaten mit Salz und Pfeffer      würzen)
- Belag eurer Wahl
- Reibekäse/ Mozzarella/Feta

Belegen und dann ca. 8 Minuten bei ca. 180 Grad Ober-/Unterhitze in den Ofen.
Danach am besten einmal in der Mitte klappen, dann ist's ein bisschen wie eine Calzone Pizza (schneiden klappt nicht so gut mit dem dünnen Teig). Guten Appetit!
Könnt ich echt jeden Tag essen :D



Sonntag, 7. Dezember 2014

Sonntags-Lieblinge Vol. 8

- "Can't Stop" - Theophilus London feat. Kanye West
- "Ich sang die ganze Zeit von dir" - Tomte
- "Skinny Love" - Bon Iver
- "(Guitar)" - alt-J
- "Unperfekt (Gitarrentour-Version)" - Maeckes

                      ♥

Dienstag, 2. Dezember 2014

Ich bin ein Marteria Girl.

Ein Hoch darauf, dass es bestimmt schon unzählige Posts mit diesem Titel gibt. Egal, ist auch eher ein Scherz :D

Wie schon angekündigt war ich am Freitag (28.11.2014) beim Marteria Konzert in Dortmund. 
Mein Testurteil sagt: sehr gut! 

Obwohl es nicht mal so gut anfing, ultra Kopfschmerzen, gegen die weder Tabletten noch trinken helfen,und dann eine Stunde im Zug auf dem Gang stehen, weil wegen Berufsverkehr.
Der Sonnenuntergang entschädigte das jedoch etwas.


Aber als wir (meine große Schwester und ich - Gruß an dich♥) in der Westfalenhalle angekommen waren und es um halb 9 dann wirklich anfing überkam mich ein derartiger Endorphinflash, dass meine Kopfschmerzen fast vergessen waren. Ich konnte das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht kriegen, dieses "Konzert-Gefühl" (ich bin super gut im Gefühle beschreiben, ich weiß) habe ich echt vermisst. Da störten mich nicht einmal die beiden Mädchen neben mir, die einen Gesichtsausdruck wie 7 Tage Regenwetter drauf hatten und sich während des kompletten Konzertes nicht auch nur einen Millimeter bewegten. 
Die "Show" hat mir sehr gefallen, passende Farbeffekte, schöner Sound. Und der Marten ist ja ohnehin schön :D Die Leute sind gut abgegangen, sowohl als beim "bengalischen Tiger" die Pyros ausgepackt wurden, als auch als Marsi die Bühne betrat und grüner Rauch "über's Land" zog und sich über dem Publikum ausbreitete.  
Besonders schön, wenn auch etwas kitschig, war auch das Lichtermeer bei "Welt der Wunder". 

Marsimoto kündigte außerdem für 2015 ein neues Album an und Chefket, der als Support dabei war, performte zusammen mit Marteria den gemeinsamen Song "Was wir sind". 
Mit von der Partie waren auch Paul Ripke, seines Zeichens Fotograf und bester Freund von Marteria,und Kid Simius an DJ-Pult& E-Gitarre. 

Der krönende Abschluss waren natürlich die berühmten "letzten 20 Sekunden" und Marterias Stagedive. Auch wenn irgendwelche Leute dummerweise ihre Hände runter nahmen und einige, und Marteria mit ihnen, umfielen wie Dominosteine. T-Shirts wurden gewedelt und hoch in die Luft geworfen, silbernes Konfetti regnete auf uns hinab und die Menschen pogten fröhlich umher. 

Ziemlich bemerkenswert fand ich auch, dass Marteria sich am Ende bei jedem Busfahrer und jedem seiner Bandmitglieder namentlich bedankt hat. Der checkt halt, dass das keine One-Man-Show ist und nur alle Pixel zusammen ein Bild ergeben. Sehr sympathisch, der Mann! :-)

Die Rückfahrt von der Westfalenhalle zum Dortmunder Bahnhof, war dann auch nochmal sehr nett. Vorausgesetzt man steht auf Gruppenkuscheln. Das Pärchen neben mir zitierte die Antilopen Gang: "ich schwimme in das Netz der Ölsardinenindustrie." Und mit dem Ölsardinenvergleich haben sie den Nagel echt auf den Kopf getroffen.





Sonntag, 30. November 2014

Sonntags-Lieblinge Vol. 7

- "Can't do without you" - Caribou
- "Kippenpause" - Casper
- "Best of you" - Foo Fighters
- "Sunset" - The XX
- "Grüner Samt" - Marsimoto

                              ♥

Donnerstag, 27. November 2014

Ich brauch nicht viel haben// Ich will keinen Wagen// Nur jeden Tag ein frisches Paar Sneaker zum tragen.

Zwar hat der Winter bis jetzt weder meteorologisch noch astronomisch begonnen, doch meine Eiszapfenfüße sagen da was anderes. Vergeblich bin ich auf der Suche nach Schuhen, die einigermaßen warm halten.
Dabei ist mir aufgefallen, dass all die Stiefel im Endeffekt auch nicht wärmer sind als meine New Balance Sneaker. Und schöner sind sie sowieso. Fang ich also an nach Turnschuhen zu googlen. 
Es war ein fataler Fehler. 
Jetzt bin ich verliebt. In mehrere gleichzeitig. Und meine Liebe wird nicht erwidert. 
Ich hätte jetzt gerne einen Geldregen. Oder direkt einen Schuhregen. Dankeschön.

Wenn's schneit geh ich einfach gar nicht mehr vor die Tür haha. 
Oder ich lege mir gefütterte Gummistiefel zu. Das ist bestimmt eine Überlegung wert.

HABEN HABEN HABEN. KONSUM, YEAH!




Quellen

oben links: http://www.adidas.de/zx-500-og-schuh/M20962_560.html pr=CUSTOMIZE_IMG_ZX%2520500%2520OG%2520Schuh

oben rechts: http://www.zalando.de/nike-sportswear-air-force-1-ultra-force-sneaker-deep-burgundy-ni111s00t-g11.html
unten links: https://www.otto.de/p/new-balance-u420-d-rg-sneaker-herren-382376633/#variationId=382376711 (natürlich eher die Damen-Variante :D)
unten rechts: http://www.frontlineshop.com/NIKE-Air-Pegasus-83-Nylon-Suede-darkred-coral-beige/292410003/?PromoCode=ladenzeile&mobile=false





Sonntag, 23. November 2014

Sonntags-Lieblinge Vol. 6

- "Halt dich an deiner Liebe fest" - Freundeskreis
- "Auszeit" - Marteria feat. Marsimoto & Christopher Rumble
- "So viel gemeinsam" - Karate Andi feat. Mortis
- "Good people" - Jack Johnson
- "Manchmal" - Gerard
       
                       ♥

Mittwoch, 19. November 2014

akute sehnsucht.

"Gewisse Melodien sind es, einige Stimmen
die unsere Sehnsucht beim Namen nennen."
 - Erwin Koch 

Die Sehnsucht ist eine Außenseiterin unter den Emotionen. Mit einem Fuß steht sie im kalten, nassen Dunkel; mit dem Anderen in der wohlig warmen, goldenen Sonne. Als hätte sie zwei Gesichter.
Ich bin hin und her gerissen, ob ich sie hassen oder einfach als einen Teil von mir akzeptieren soll. Sie kann so schmerzhaft, quälend & penetrant sein und einen innerlich fast zerreißen. Und trotzdem hat sie auch etwas Positives an sich. Wenn sie mit (Vor)Freude verbunden ist. Wenn man Hoffnung hat und die Zuversicht, seine Begierden und Bedürfnisse bald stillen zu können. Wenn sie einen daran erinnert, was man alles noch vorhat in seinem Leben und einen anspornt für diese Dinge zu kämpfen.
Mal hat man Sehnsucht nach bestimmten Menschen, nach bestimmten Dingen, nach Geborgenheit, Entspannung, Freiheit, Gelassenheit und mal nach Erinnerungen.
Ich sehne mich danach, die Sehnsucht loszuwerden, sie loszulassen. Nach Lebkuchen, Wärme und vor allem nach Konzerten. Weil sie mich, wenn auch nur kurz, den Alltag und alle Sorgen vergessen lassen.
"Do more of what makes you happy", lautet ein bekanntes Motto. Manchmal ist das leider gar nicht so leicht umzusetzen, aber glücklicherweise ist nächste Woche das Marteria Konzert in Dortmund und wenigstens meine Konzert-Durststrecke vorerst zu Ende.

Und wonach sehnst du dich?




Props an meine Videobearbeitungskünste, super die Übergänge, die Auflösung und die Formatwechsel. Das üb' ich nochmal :D

Sonntag, 16. November 2014

Sonntags-Lieblinge Vol. 5

- "You & Me (Flume Remix)" - Disclosure feat. Eliza Doolittle
- "20 qm" - Casper
- "10 AM" - Left Boy
- "Blood Bank" - Bon Iver
- "She Moves In Her Own Way"- The Kooks

                                 ♥
                   

Sonntag, 9. November 2014

Sonntags-Lieblinge Vol. 4

- "Childs Play" - SZA feat. Chance The Rapper
- "Innere Altmark" - Frittenbude
- "Tokyo - Vampires & Wolves" - The Wombats
- "Closer" - XXYYXX
- "Irgendeine Nummer" - Kraftklub

                               ♥
                          

Donnerstag, 6. November 2014

Folge mir mein Freund auf dem Pfad ins Paradies.

Der 24. Oktober 2014 war ein ganz besonderer Tag für Raphael Endraß, besser bekannt als eRRdeKa, denn an diesem wunderbaren goldenen Herbsttag -eigentlich war es eher kalt und grau, aber gut- erschien sein heiß ersehntes Debütalbum "Paradies". Yeah! Da mich die bereits erschienenen Singleauskopplungen echt positiv überrascht hatten, war ich gespannt, was da noch so kommen würde. Amazon sei dank, hielt ich es dann schon einen Tag vor Release in den Händen, konnte es genauer unter die Lupe nehmen und möchte jetzt gerne meinen Senf dazu abgeben.

Müsste ich es kurz und knackig beschreiben würde ich sagen: Das Ganze klingt nach Nostalgie, gemischt mit ein paar Ängsten, ein bisschen Seelenschmerz, Wut & dem Wunsch einfach drauf loszurennen und sich der Welt zu stellen.Abgerundet mit 'nem bisschen Schnaps und 'ner ordentlichen Prise Gras.

Ich geb's offen zu, ich bin kein Fan der ersten Stunde und kenne weder jedes einzelne seiner "alten" Lieder, noch den kompletten Eyeslow-Kram. Nichtsdestotrotz finde ich, anders als viele anderen, nicht, dass Keine Liebe und Pi ihn negativ beeinflusst haben oder ihm zu viel reinreden.
"Paradies" ist sein Baby,da steckt sein Herzblut drin und das merkt man auch. Eigentlich sind Veränderung und Weiterentwicklung ja auch gut und wünschenswert, wer will schon sein Leben lang im Stillstand verharren. Letztendlich ist mir das alles aber auch ziemlich egal, solange es sich am Ende gut anhört. Und das tut es.
Die Beats klingen wirklich gut und sehr energiegeladen, wobei auch ein paar eher langsame Sachen dabei sind. Ebenso ist's beim Rap, mal schreit er sich beinahe die Seele aus dem Leib, dann ist er wieder ganz ruhig, fast schon monoton. Diese Mischung gefällt mir bei eRRdeKa besonders. 
Vor allem aber die Texte find' ich bemerkenswert. Einige könnten die vielleicht ein bisschen zu "konstruiert", zu verkopft oder zu depri finden, aber ich steh da irgendwie drauf. Außerdem sind auch zwei, drei typische Hiphoptracks dabei, die das Ganze wieder auflockern und ein wenig "Licht in die Dunkelheit" werfen. Dennoch ist Paradies relativ schwermütig geworden, das muss man eben mögen.

Fazit: klar,da ist da noch Luft nach oben, aber meiner Meinung nach ist Paradies ein recht gelungenes Stück Tonkunst (ein bisschen den Wortschatz erweitern kann nie schaden :D). Weder langweilig, noch 0815, obgleich man meinen könnte, dass die angesprochenen Themen, wie zum Beispiel die Orientierungslosigkeit eines Mittzwanzigers, langsam mal ausgelutscht sind. Authentisch und ehrlich. eRRdeKa kann stolz auf sich und seine Crew sein.
Zu guter Letzt jetzt nochmal zu jedem Track ein spontaner, intuitiver Blitzgedanke & weil ich so ein Lyricfetischist bin noch eine Zitat obendrauf.

1. Stroboskop - mag ich, weil nicer beat und baut irgendwie frust ab. da muss man einfach dem drang, die hook laut mitzuschmettern, nachgeben.
" Wir sind frei, Flieger im Wind // Bis das letzte Häufchen Liebe im Tequila versinkt."
2. Atme ein atme aus -  timor pro displicentia oder so - die angst vor der unzufriedenheit. mag ich.
"Zu oft verlaufen in mei'm eigenen Kopf."
3. Diggi - keine sorge, er ist immernoch der "alte".
"Ihr habt Angst und versteckt euch hinter Pseudoarroganz."
4. Lass mich los - hochdosierter liebeskummer. mag ich.
"Dann verzier ich mit Stift, ein Blatt Papier mit meinen Gefühlen."
5. Schwarz Weiß - aua, aber mag ich.
" Sanftes Gift aus meiner Wundertüte wirkt schon nach den ersten Zügen."
6. Sternenpflücker -  sternepflücken klingt schön, irgendwie wohlig. netter schmalzbeat. mag ich.
" Wir schauten in die Ferne, haben Sterne gepflückt."
7. Der perfekte Beat - ne runde die gesellschaft kritisieren.
"Heute zweifelst du an dir, wenn man dein Facebookbild nicht liked // Deinen hart erkämpften, individuellen Post nicht teilt."
8. Frau für eine Nacht - leider gibt's halt nicht immer ein happyend. aber mag ich.
"Selbst im Kampf mit meiner eigenen Fantasie.// Fällt der Hoffnungsträger durch das Schwert der scheiß Melancholie."
9. D(ope)XF(resh)XT(ight) - der eRR gönnt sich.
"Alles dope, alles fresh ist alles tutti// Doch wenn du das hier hörst, erzähl es bloß nicht meiner Mutti!"
10. Satan -  aggro glockenspiel. schon was strange.
"Gefühle fallen ab wie Laub, alles taub."
11. Das Meer und ich - also diese gesungene hook von max mostley stört mich leider heftig.
"Ich schwimm' umher// irgendwo im großen, weiten Meer."
12. Outro -  auf irgendeine weise beklemmend der beat.
"Viel entdeckt, viel geliebt und dann gehasst// Wie Könige in unserem kleinen "Komm-schon-klar"-Palast."


Sonntag, 2. November 2014

Sonntags-Lieblinge Vol. 3

- "Sweater Weather" - The Neighbourhood
- "Du bist" - Prinz Pi
- "Snow Angel" - Mike Patton
- "Latch" - Disclosure feat. Sam Smith
- "LSD" - Probcause feat. Chance The Rapper

         hallo du hässlicher, grauer november, was geht              
                         ♥

Sonntag, 26. Oktober 2014

Sonntags-Lieblinge Vol. 2

- "I'm into you (acoustic version)" - Chet Faker
- "On A Journey" - Neonschwarz
- "Kölsch Kippe Lederjacke" - Veedel Kaztro
- "Nevermind" - Milky Chance
- "Kaffee Warm (atlantik sessions)" - OK KID
                          ♥

Sonntag, 19. Oktober 2014

Sonntags-Lieblinge Vol. 1

Ich gehöre zu den Menschen, welche trotz "Tatort" oder dem "Perfekten Promi Dinner" eine Abneigung gegen Sonntagabende haben. Mit großer Wahrscheinlichkeit hab ich eh den ganzen Tag im Schlafanzug rumgesessen und es nicht auf die Kette bekommen, was Produktives zu machen und dann kommt auch noch dieser widerliche "Morgen ist Montag. Morgen muss ich in die Schule. Morgen klingelt um 6 Uhr der Wecker. Man möchte brechen."-Beigeschmack hinzu. 
Heute ist der letzte Tag der Herbstferien und mir stehen 10 Klausuren innerhalb von 8 Wochen bevor, ich kann meine Vorfreude kaum verbergen. Dementsprechend ist mein kleine Sonntagsdepression heute noch zwanzig mal schlimmer. Diese Tatsache habe ich mir zum Anlass genommen eine Tradition für diesen Blog einzuführen, einfach so, weil Traditionen cool sind.
Hier gibt's ab jetzt jeden Sonntagabend fünf Musiktipps: meine momentanen Ohrwürmer, All time-Favoriten, mal etwas unbekannter oder älter und mal geläufige Titel, ein Wundertütenmix, lasst euch überraschen. Damit der Sonntagabend erträglicher wird und man mit was Schönem in die Woche starten kann! :-)

- "Cadillac Girl" - Only Real
- "Paradies" - eRRdeKa(ich bin schon mächtig gespannt auf das Album)
- "Zeitmaschinen aus Müll" - Frittenbude
- "Left alone" - Flume feat. Chet Faker
- "Toothpaste Kisses" - The Maccabees

Freitag, 17. Oktober 2014

Someway, baby, it's part of me, apart from me, you're laying waste to Halloween – Dieses “Bon Iver-Gefühl”

Die Blätter werden langsam bunt und fallen von den Bäumen, immer früher wird es dunkel und immer später hell. Es regnet in Strömen, Kinder schnitzen Kürbisse und die Zugvögel machen sich auf den Weg in den sonnigen Süden. Das alles sind typische Anzeichen dafür, dass der Herbst da ist.
Mit den Farben der Blätter ändern sich bei mir aber auch die musikalischen Präferenzen. Wenn‘s draußen kalt und ungemütlich wird möchte ich nur noch in meinem Bett liegen, mit Kerzen, Tee, Bon Iver & Chet Faker. Nenn mir einen Künstler, der besser zum Herbst passt als die beiden. Ein Feature von den zwei‘n, das wär’s! Nicholas, Justin, macht mal bitte.
Texte und Töne, alles spiegelt für mich den Herbst wider, Melancholie auf CD gepresst.

Ich kann sie nicht einmal in eine Genre-Schublade stecken(wobei dieses Schubladendenken eh `ne ganz schlechte Angewohnheit /Idee der Gesellschaft ist), aber wenn ich diese Musik höre bekomm ich Fernweh und Sehnsucht und manchmal ein merkwürdiges, enges Gefühl in der Brust. Schließ die Augen und fühl mich, als stünde ich mitten in einem kanadischen Wald mit dichtem Baumkronendach, so dicht, dass man nur kleine Stücke vom Himmel ausmachen kann. Könnte man Musik schmecken, wäre diese bittersüß. Oder salziges Karamell.

Grundsätzlich hat Musik die Macht echt viel auszulösen und zum Nachdenken zu bewegen, glaube ich. Jedoch sind wir alle meistens zu sehr vom Alltag eingenommen und lassen Medien jeder Art, seien es Filme, Bücher, Serien oder eben Musik nur auf uns niederprasseln und von uns abperlen. Ohne, dass sie ihren Stempel hinterlassen können. Aber das ist ein Thema für sich und sprengt an dieser Stelle wohl den Rahmen. Genug philosophiert für heute.

Weitere  Vertreter meiner Herbstfraktion: Flume, The XX, The Shins, XXYYXX, The Cure, Ben Howard, The Neighbourhood, James Blake, Yujen, Shlomo

Für Musiktipps bin ich immer dankbar! :)

Freitag, 10. Oktober 2014

FlashbackFriday!

Für alle die beim Stichwort “Splash!” nur die Stirn runzeln und denken „Hä wat is los?!“:
Buddy Wikipedia sagt:„Das splash!-Festival ist ein Hip-Hop Festival. (…)Seit 2009 hat das splash! auf der Halbinsel Ferropolis bei Gräfenhainichen einen neuen Veranstaltungsort.“
Jedenfalls liegt das Splash! zwar jetzt auf den Tag genau schon 3 Monate zurück, doch da ich in der Woche locker siebenmal sehnsüchtig zurückdenken muss wollte ich es mir nicht nehmen lassen trotzdem darüber zu schreiben. 

Ich kann mich noch dran erinnern, als wär's gestern gewesen...Nachdem wir uns an besagtem Donnerstag, den 10. Juli 2014, um halb sechs aus den Federn gequält hatten (um dann doch fast zwei Stunden später als geplant loszufahren) und mit einem bis obenhin vollgestopften Golf IV bei viel zu heißem Wetter circa acht Stunden lang quer durch Deutschland gegurkt waren, erreichten wir endlich den Zeltplatz. Zeitgleich mit gefühlten 67484027595 anderen Menschen. Erstmal völlig überfordert mit dem Ausmaß des Zeltplatzes ein Fleckchen suchen, um das Lager aufzuschlagen. Energie auf dem Nullpunkt. Wir wollen das Zelt aufbauen, haben es sogar extra vorher zu Hause geübt, da denkt sich Petrus plötzlich: „Och, jetzt ein schöner Wolkenbruch, das wär doch was Feines!“. Innerhalb von 5 Sekunden sind wir, das Zelt - sowohl von innen als auch außen-, unser Essen und natürlich auch alle unsere Klamotten nass. Top! Wenig später erfahre ich auch noch, dass das Festivalgelände ungefähr vier Kilometer Fußweg vom Zeltplatz entfernt ist.  Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich nicht umsonst manchmal mit der grimmig schauenden Grumpycat verglichen werde :D, aber an diesem Punkt wollte ich echt gerne alles liegen lassen und einfach wieder nach Hause.
Danach hatte Petrus allerdings Erbarmen mit uns und alles wandte sich zum Guten, yeah! Hier ein paar Expressionen:
Die Azzlackz vereint bei „Chabos wissen wer der Babo ist“ auf der Desperadosstage. Karate Andi spielt „Breakdance Battle“ und verschenkt becherweise Pilsator. Die Eskalation bei K.I.Z., weswegen alle schon Samstag heiser waren. Alle drehen beim „OK KID vs. Ronny Trettmann“-Soundclash gemeinsam den Swag auf, allen voran Kraftklub-Felix, der zwei Meter neben mir steht. Prinz Pi stimmt „Laura“ an, Feuerwerkskörper schießen zischend in den Himmel und eine Gänsehaut macht sich auf meinen Armen breit. Dass man bei den Auftritten überhaupt nicht realisiert, was für Menschenmengen um einen herum stehen. Samy Deluxe steht auf der Samoastage, rappt „Poesiealbum“ und langsam versinkt die Sonne im See. Im Campingstuhl auf den Sonnenaufgang warten.Der Regenbogen über dem Zeltplatz. Flunkyball um halb fünf morgens. Bier über'n Kopf bei Edgar Wasser. Die Babymaus auf meinem Campingstuhl, als wir nachts vom Festivalgelände zurückkommen. Mein Lieblingsdixi brennt lichterloh. Dank Steinzeithandy kann ich nichts filmen und einfach mal echt den Moment genießen. Die netten Kantenjungs, die mich im Kollegah-Moshpit davor bewahrt haben auf die Fresse zu fliegen. Outkast spielen „Roses“ und alle tanzen, als würde ihnen keiner zusehen. Zwischen Seebühne und Mainstage hin  und her sprinten, um noch kurz Left Boy zu sehen. Die Wäscheleinen-WG mit unseren Zeltnachbarn. Betrunkene, aber sehr herzliche „Free Hugs“-Verteiler auf dem Weg zum Zeltplatz. Durch "Helga!"- und "Matze hat gekotzt!"- Sprechchöre geweckt werden. Trailerpark mit „Bleib in der Schule“ auf der Mainstage. Casper kommt mit Kollegah auf die Bühne, scheiß auf das kaputte Mikro. „Bock aufn Brot?“- der wohl kreativste Anmachspruch ever. Nach dem gewonnenen WM-Finale werden an der Seebühne die Bengalos angezündet, alle gröhlen zusammen „We are the Champions“ und für einen Moment ist Patriotismus okay.
Das Einzige was meine Laune an diesem Wochenende kurzzeitig trüben konnte war der Moment, als ich seelenruhig im Gras vor dem Gaskocher saß und darauf wartete, dass das Wasser für meine 5-Minuten-Terrine kochte. Genau in diesem Moment erfuhr ich nämlich, dass Marteria spontan vorbeigekommen war und gerade auf der Seebühne spielte. Da wurde das fehlende internetfähige Handy plötzlich zum Fluch, denn auf Instagram und Facebook hatte er sich angekündigt. Aber sogar darüber komme ich langsam hinweg.

Und jedes Mal, wenn jetzt „Roses“ im Radio gespielt wird, schaue ich auf das Bändchen an meinem Handgelenk und muss grinsen wie ein Honigkuchenpferd. Alligatoah hat mal in einem Interview gesagt, dass das Splash! einen besonderen Vibe hat und ich glaub da ist was dran. Einfach dieses Zusammenspiel aus Musik, Zeit, Ort und Leuten, alles passt. Ich bin auf jeden Fall froh, dass das Splash! mein erstes Festival war. So, Ende der Liebeserklärung.







© sternschnuppenschnipsel.blogspot.de

Mittwoch, 8. Oktober 2014

hallo und herzlich willkommen.

„Ihr denkt euch jetzt bestimmt „nicht noch ein neuer Blog, die sind im Endeffekt doch eh alle gleich..“ blablabla“. Das ist nur eine der Floskeln, mit denen erste Blogeinträge gerne mal beginnen. Ich finde sie alle dämlich, aber was Besseres fällt mir leider auch nicht ein. Also einfach mal rein ins kalte Wasser, würd ich sagen.

Mein Name ist Shelly, ich bin 18 Jahre alt, mag Konzerte, grüne Lichterketten & Liebesschnulzen und brauche Ewigkeiten, um die banalsten Entscheidungen zu treffen. Das mal so als erste Info zu meiner Person :D Um die soll es hauptsächlich ja auch nicht gehen, sondern um
Konzerte, Festivals, Serien, Filme, Bücher, Musik, bisschen Fotografie, bisschen Lifestyle, bisschen von allem –  wie ne gemischte Tüte vom Büdchen.

Ich hab sehr viele Freude an Musik, vor allem an der deutschen Rap-Szene, und würde diese gerne in Form von Fotos, eventuell Videos und Geschreibsel verbreiten und teilen. Schreiben find ich generell ganz cool und würd auch nach meinem Abi gerne sowas in die Richtung machen. Ob ich das sonderlich gut  kann – also Schreiben- liegt im Auge des Betrachters(beurteilt das aber besser nicht anhand dieses Posts :D), aber Übung macht bekanntlich den Meister und das ist ein weiterer Grund für die Entstehung dieses Blogs.


Alsooo auf gutes Gelingen :D